Welche Markenstrategie passt?



Markenstrategien unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung:  horizontal, vertikal und international Ausrichtung. Bei dieser Unterteilung geht es um den Wettbewerb:

  1. Horizontaler Wettbewerb: Unternehmen/Wettbewerber, die mit ähnlichen bzw. gleichen Produkten / Dienstleistungen dieselben Kundenbedürfnisse bedienen.
  2. Vertikaler Wettbewerb: Unternehmen/Wettbewerber, die mit anderen Produkten / Dienstleistungen dieselben oder ähnliche Kundenbedürfnisse bedienen.
  3. Internationaler Wettbewerb: Unternehmen/Wettbewerber, die international mit ähnlichen Produkten / Dienstleistungen, die ähnliche Kundenbedürfnisse abdecken.

 Nun konzentrieren wir uns auf die Wettbewerber, die mit ähnlichen bzw. gleichen Produkten / Dienstleistungen dieselben Kundenbedürfnisse bedienen:

Einmarken Strategie

Diese Strategie konzentriert sich auf eine einzelne Dienstleistung oder ein Produkt. Die Monomarkenstrategie wird oft eingesetzt, wenn ein Hersteller/Anbieter mehrere unterschiedliche Produkte im Sortiment hat. Hierbei steht die Vermarktung der Produkte im Vordergrund.

Beispiel: Ferrero mit Nutella, Mon Chérie, Hanuta etc.

Mehrmarken Strategie

Bei dieser Strategie werden für jede Produktart eines Unternehmens mehrere Marken eingesetzt. Daher bestehen hier in demselben Produktbereich mehrere Marken.

Beispiel: Henkel mit Persil, Weißer Riese, Spee, Perwoll, Vernel etc.

Dachmarken Strategie

Bei dieser Strategie steht das Unternehmen im Vordergrund. Der Hauptfokus liegt auf der Firma beziehungsweise dem Firmennamen. Dadurch sind die Marketing- und Werbekosten geringer einzustufen als bei anderen Marketingstrategien.

Beispiel: Dr. Oetker

Familienmarken Strategie

Bestimmte Produktgruppen eines Unternehmens werden unter einer Marke zusammengefasst. So können innerhalb einer Firma mehrere Marken nebeneinander bestehen, die jeweils einen unterschiedlichen Fokus haben.

Beispiel: Beiersdorf Global AG mit NIVEA

Markentransfer Strategie

Die Markentransferstrategie wird eingesetzt, um für eine Produktinnovation keine neue Marke einführen zu müssen. Stattdessen wird eine bestehende Marke des Unternehmens auf das neue Produkt transferiert.

Beispiel: Coca-Cola: Einführung von Cola ZERO

Was macht eine gute Markenstrategie aus?

  • Das interne Leistungsversprechen muss Teil der Markenstrategie sein.
  • Die Markenstrategie muss sich am Wettbewerb orientieren.
  • Die Strategie muss intern befolgt werden – sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte sollten dahingehend geschult werden.
  • Die Marketingaktivitäten müssen sich nach der Markenstrategie richten.

Eine gelungene Markenstrategie ist das Fundament für jegliche Marketingaktivitäten und bestimmt den Marketing-Mix eines Unternehmens.

Beste Grüße zum Wochenstart! Ihre Katerina Hinrichs

P.S.: Nächste Woche zeige ich Ihnen, was eine Markenanalyse ist und wozu sie gut ist.

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