Wichtigsten Schritte im Markenaufbau



Analyse der aktuellen Markenpositionierung

Selbstverständlich hat man ein Gefühl und eine aktuelle Wahrnehmung über die Position der Marke, jedoch deckt sich diese nicht immer mit der Fremdwahrnehmung. Selbst im eigenen Unternehmen sind die Sichtweisen auf die eigene Position und auf die eigene Marke unterschiedlich. 

Analyse des Markt- und Wettbewerbsumfelds

In welchem Markt befindet man sich eigentlich? Mit welchen Wettbewerbern hat man es zu tun? Wie gehen Kunden in Zukunft mit Produkten und Lösungen um? 

Analyse der potenziellen Kunden

Marken helfen innerhalb der Kundengruppe ein Profil zu finden, sich zu differenzieren und beim Kunden ihren Stellenwert zu festigen. Manche Marken eignen sich nicht auf den ersten Blick zur Kundenansprache. Daher macht es Sinn, sich mithilfe von Analysen sich dem Kunden zu nähern und deren Anforderungen, Wünsche in Einklang der Marke zu bringen. 

Entwicklung der Markenpositionierung

Auf der Basis der Marktanalyse und der Kundenstrukturanalyse kann die Markenpositionierung aufgebaut werden. Die Positionierung soll einen Mehrwert für den Kunden, das Umfeld und das Unternehmen haben.

Juristische Voraussetzungen

Beim Markenaufbau ist es sinnvoll juristisch geschützt zu sein. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Die Marke kann als Wortmarke oder als Wortbildmarke geschützt werden. Der Schutz einer Wortmarke ist größer, da diese Marke damit in allen Schreibweisen geschützt ist.
  2. Die Marke als Wortbildmarke schützt die spezifische Abbildung. Daher ist der Schutz geringer, aber vielleicht auch hilfreicher.
  3. Eine Markeneintragung erfolgt beim Marken- und Patentamt. 

Markenkommunikation zum Markenaufbau

Markenkommunikation in Form von Werbung hat langfristig einen merklich positiven Einfluss auf den Markenwert. Hingegen wirken sich Preisnachlässe zwar kurzfristig positiv aus, langfristig aber eher negativ. Für den Aufbau einer Marke ist die Kommunikation der Markenwerte in der Form einer „Kunden Reise“ sinnvoll. Hier wende ich gern die 80/20-Regel an. 80% der Markenwerte wird mit 20% der Kommunikationsmaßnahmenmaßnahmen realisiert.

 

Marketingmaßnahmen (ob Print, Online, TV und Radio) haben einen positiven Einfluss auf die Umsatzzahlen. Jedoch wirkt Printwerbung kurzfristig besser. Online-, TV-/Radio-Werbung hat langfristigere Effekte.

Bei der ganzen Markenkommunikation ist aber eines sicher: Markenaufbau ohne Kommunikation ist nicht möglich. Viele Marken sterben in der Mittelmäßigkeit, da sie zu wenig in die Markenkommunikation investieren.

 

Beste Grüße zum Wochenstart! Ihre Katerina Hinrichs

 

P.S.: Nächste Woche geht es um das Thema „Markenbewusstheit“.

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