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#7 2021 Social Media oder E-Mail Marketing?



Online-Marketing wird oft auf Social Media reduziert. Also es geht um das Bespielen der Plattformen Instagram, Facebook oder Twitter. Natürlich sind diese Plattformen großartig für ein Markenaufzubauen oder um Produkte und Dienstleistungen in den Vordergrund zu stellen. Es ist dennoch nicht der beste Weg, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, da die meisten Teilnehmer dieser Plattformen nach Unterhaltung suchen.

 

So kommt man schnell aufs E-Mail-Marketing. Ist zwar nicht so angesagt, erfüllt aber seinen Zweck und ist eine hervorragende Verbindung zum potenziellen Kunden. 

Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich hier auflisten möchte:

  1. Langfristig und langlebig. Social-Media-Plattformen können sich verändern oder auch geschlossen werden. Sie können auch an Bedeutung verlieren, wenn eine neue Plattform auftaucht. Die E-Mail-Liste allerdings bleibt so lange bis die Kunde sich austrägt.
  2. Flexibel. Mit Ihrer E-Mail-Liste können Sie unterschiedliche Anbieter testen. Bei Instagram & Co. Wird Ihnen das Formular vorgegeben.
  3. Datenkontrolle. Auf Facebook kommen Sie nicht an alle Daten Ihrer potenziellen Kunden, da die Plattform sich vorhält einiges gegen Bezahlung weiterzugeben.
  4. Einfache Handhabung. In die meisten Websites können Formulare für Newsletter Registrierungen einfach eingebunden werden. 

Beim E-Mail-Marketing gibt es Richtgrößen, die zu beachten sind, um das bestmögliche Tool für sich zu finden.

Kriterien zur Toolbeurteilung aufgelistet:

Autoresponder: Das ist eine von Ihnen festgelegte Serie an E-Mails, die Ihr Kunde nach dem Eintragen in Ihre Newsletter Liste automatisch erhält. Das können z. B. Empfehlungen zum Produkt sein.

 

E-Mail Automatisierung: Mit dieser Funktion können ganze E-Mail-Abläufe geplant werden.

 

Bounces: Eine wichtige Funktion im E-Mail-Marketing. Die Rückläufer (Mailer Daimon) von nicht existiert E-Mail-Adresse werden von der Newsletter-Software automatisch auf inaktiv gesetzt.

 

Abo Tarif: Beim Abo Tarifen zahlen Sie pro E-Mail-Empfänger und bekommt dafür oft unbegrenzte E-Mail-Aussendungen. Das lohnt sich, wenn man die gleichen Empfänger mehrmals pro Monat anschreibt.

 

Prepaid Tarif: Prepaid funktioniert ähnlich wie bei Handytarifen. Hier wird pro hochgeladenes E-Mail-Anzahl bezahlt. Es gibt Staffelverträge.

 

Responsive Newsletter: Die E-Mail-Darstellung passt sich genau wie eine Website der Größe des Endgeräts (Smartphone, Tablet, Desktop) an.

 

Template: Die Vorlage für Ihren Newsletter mit Bildern und Textformatierungen.

Die 10 wichtigsten E-Mail-Marketing Tools:

ActiveCampaign

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.

 

All-in-one Marketing-Plattform, da verbunden mit Shopify, Salesforce und Wordpress. Der Schwerpunkt liegt auf der Automatisierung von E-Mails. Man kann sogar das Surfverhalten der Websitebesucher messen. Ein CRM-System für Vertrieb ist angeschlossen. 

Preise: ab

Lite: Bis 500 E-Mails/Monat: $9 monatlich 

Dieses Tool eignet sich für alle, die Profi-Funktionen für ihren Newsletter benötigen und ihren Fokus auf das E-Mail-Marketing legen.

Clever Elements

Das Tool aus Berlin. Sprache: Deutsch, Englisch.

 

E-Mail-Marketing vom Profi. E-Mail-Marketing-Plattformen für weltweiten professionellen Einsatz. Sehr professioneller Eindruck.

Preise: ab

Bis 1.000 Empfänger, unbegrenzte Mails: 20 € monatlich

Eher für Unternehmer, die mit White-Label arbeiten.

CleverReach

Sprache: Deutsch.

 

Mit 190.000 Kunden weltweit ist CleverReach der führende Anbieter in Deutschland im Bereich Newsletter Tools.

250 Empfänger und 1.000 Mails im Monat sind kostenlos, Einrichtungsgebühr und vertragliche Bindung gibt es nicht.

Preise: ab

Lite: Bis 1.000 E-Mails/Monat: kostenlos (bis zu 250 Empfänger)

Ein Tool, dass alle anspricht, welcher die neuesten Features nutzen möchten. Deutschen Support brauchen. Aber es kostet alles etwas mehr.

GetResponse

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch...

 

350.000 Kunden in 182 Ländern, die monatlich über 1 Mrd. Kontakte anschreiben. Zwei tolle Funktionen:  Ein Landing Page-Editor und eine Webinar Funktion. Über die Templates ein Zugang zu bis zu 1000 iStock Bildern. 

Preise: ab

Basic: Bis 1.000 Empfänger: 13 € monatlich

Vielseitiges Newsletter-Tool mit den neuesten Funktionen bietet und sich am besten nicht daran stören, die Software auf Englisch umzuswitchen.

Klicktipp

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.

Ich würde sagen, dass Klicktipp eher für Online Marketing Leute etwas ist. Also für solche, die mit einem Shop, Infoprodukten im Netz ihr Geld verdienen. Das Tagging ist die Kernfunktion. Darunter kann man ein Etikett verstehen, dass man Empfängern dynamisch zuweisen kann. 

Preise: ab

Standard: bis 10.000 Empfänger: 27€

Ein Tool für Unternehmer, die im Internet ihr Geld verdienen.

Mailchimp

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.

Mit einem Affen, der die Marke repräsentiert zeigt sich eines der weltweit führenden E-Mail-Marketing-Tools. Was sofort ins Auge sticht: Bis zu 2.000 Abonnenten können monatlich mit insgesamt 10.000 E-Mails versorgt werden – und zwar kostenlos. Kleiner Haken: der sogenannte Forever Free Tarif packt automatisch einen kleinen Werbebanner in die Fußzeile. Wer sich daran stört, entscheidet sich für die Abo- oder Prepaid-Tarife, die auch erweiterte Funktionen wie Autoresponder-Kampagnen bieten.

Preise: ab

Free: Bis 2.000 Empfänger: kostenlos (max. 10.000 E-Mails und Werbebanner)

Essentials:

Bis 500 Empfänger: $9,99 monatlich

Alle, die einen soliden kostenlosen Tarif und ein einfach zu bedienendes Tool suchen, das auch gerne nur auf Englisch verfügbar ist.

MailerLite

Sprache: Englisch. 

 

Dieser moderne, cleane und einfache Ansatz funktioniert. Doch trotz aller Schlichtheit bietet dieses Newsletter-Tool viele Wahlmöglichkeiten, einen einfachen und schnellen Editor und einen kostengünstigen „Free Forever“-Plan. 

Preise: ab

Bis 1.000 Empfänger 12000 Mails: kostenlos

Bis 1.000 Empfänger, unbegrenzte Mails: $ 10 

Alle, die als kleinere Unternehmen eine preiswerte Newsletter-Software suchen, die trotzdem alle wichtigen Features beinhaltet. Auf eine deutsche Oberfläche muss man leider verzichten können.

Mailify

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch.

 

Mailify kennen hier nicht all zu viele. Gezahlt man hier pro versandtes E-Mail. Im Vergleich zu den anderen Tools kann Mailify auch ohne die Empfängerdaten in die Cloud hochzuladen, genutzt werden. Bei ausgeschalteter, bleiben die Versanddaten auf Ihrem lokalen Rechner. 

Preise: ab

Die Preise nach versandter E-Mail:

Bis 5.000 E-Mails: 69 € monatlich

Für alle, die vom eigenen Rechner arbeiten möchten und gern dafür etwas mehr zahlen. 

Rapidmail

Sprache: Deutsch. 

Ein preiswertes und einfach zu bedienendes Tool. Geeignet für kompakte E-Mail-Listen.  Jahreszeit bezogene Vorlagen sind vorhanden und auch responsive.

Preise: ab

Unverbindlich: Bis 250 E-Mails: 16 €

Flat: unbegrenzt: 9,00€ (auf 250 Empfänger begrenzt)

Ein Tool für alle Preisbewussten, die sich vor komplizierteren Tools scheuen.

Sendinblue

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.

 

SendInBlue hat früher Transaktions-E-Mails (Anmeldebestätigungen, Rechnungen etc.) bedient. Nun ist es auch für das E-Mail-Marketing fitgemacht worden.

Preise: ab

Abo Tarif: Die Preise richten sich nach den versendeten E-Mails pro Monat.

Kostenlos: Bis 9.000 E-Mails: kostenlos (300 E-Mails Tageslimit)

Für alle, die umfangreiche Funktionen wünschen und Kontakte unregelmäßig anschreiben.

Wenn Ihnen diese Aufstellung nicht reichen sollte, gibt es von mir ein umfangreicheres ebook "E-Mail Marketing Tools unter die Lupe genommen" mit Details zur Handhabung, zu den Preisen und den Serverstandorten. 

 

Eine wunderbare Woche wünsche ich Ihnen!

 

Ihre Katerina Hinrichs

 

P.S.: Nächsten Dienstag geht es um das Thema "Wie erstelle ich ein ebook?".

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