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YouTube Video oder Live



In Bezug auf Live Video hat sich in den vergangenen Jahren auf YouTube sowie auf den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und LinkedIn ein eine interessante Entwicklung vollzogen. Bei Instagram sind die Live Streams schon länger im Programm und erzielen Dadurch eine höhere Reichweite. Bei LinkedIn muss noch ein Antrag gestellt werden, um live gehen zu können. Dieser Antrag kann sich über Wochen ziehen und es wird nur genehmigt, wenn man ausreichend Resonanz auf seine Beiträge hat. In Punkto Live Streams hat YouTube einen Heimvorteil, und zwar die Reichweite und die Erfahrung mit der Kamera.

 

Mittlerweile haben Facebook, Instagram und Tiktok nachgezogen, so dass es kaum Unterschiede gibt und die Live Streams auf allen Plattformen gut funktionieren. Die Frage, die sich nun stellt, ist, warum lieber Live gehen anstelle von Video drehen. Ich glaube diese Frage muss jeder Unternehmer für sich beantworten, allerdings kann ich Ihnen dabei Hilfestellung leisten.

Vorteile von beiden Anwendungen im Vergleich

Die Vorteile vom Live gehen auf einen Blick:

  • Sie müssen nichts nachbearbeiten
  • Sie kommen authentisch rüber
  • Sie können Fragen aus dem Chat direkt beantworten
  • Sie können Themen und Anliegen ergänzen
  • Es gibt keine versteckten Kosten

 

Die Vorteile vom Film drehen auf einen Blick:

  • Sie können alles vorplanen (mit Storyboard, Hintergrund, Abspann, Text)
  • Sie können Aufnahmen löschen oder neue Sequenzen einspielen
  • Sie sind der Regisseur
  • Sie können Ihren Film so oft bearbeiten, wie Sie wollen.

Was kostet ein Livestream?

Nun möchte ich auf die Kosten eingehen, die für Streamer, die das als Hobby oder auch professionell selbst machen wollen, anfallen.

 

Vor allem Einsteiger fragen sich, was es eigentlich kostet auf YouTube oder Twitch live zu streamen und sind sich unsicher, welche Kosten auf sie zukommen.

Was kostet ein Livestream auf YouTube?

Die Streaming-Plattformen YouTube kostet nichts. Beim Streaming vom PC gibt es auch keine Voraussetzungen, die eingehalten werden, muss. Nur beim Livestreaming mit dem Smartphone/Tablet müssen mindestens 1.000 Abonnenten erreicht sein.

Anschaffungen für den Livestream

Möchten Sie sich selbst aufnehmen, dann brauchen Sie mindestens eine Kamera oder eine Webcam. Einige Streamer nutzen aber dafür ihr Smartphone und schicken per WLAN das Signal an den PC.

Für eine höhere Qualität und mehr Möglichkeiten können Sie mehrere Kameras einsetzen. So eine 4K Kamera kann dann schon 800 € kosten. Das muss aber nicht sein, eine Webcam reicht für den Anfang.

Software für Live-Streams

Erstmal brauchen Sie nur eine Streaming-Software wie OBS, die es kostenlos gibt. Natürlich kann man auch hier Zusatz-Tools nutzen, die dann Geld kosten, ist aber für den Anfang nicht notwendig.

 

Es gibt eine Onlineplattform, die restream.io heißt. Sie ermöglicht das gleichzeitige Streamen auf verschiedenen Plattformen. Hier gibt es auch einen kostenlosen Tarif, der für den Anfang reichen wird.

 

Ist die Tonqualität über das Smartphone oder die Webcam unzureichend, rate ich zur Anschaffung eines Ansteckmicrofons.

Fazit: Insgesamt kosten das Streamen und die benutzte Software nichts. Was Streaming aber doch zu einem etwas teureren Hobby macht ist die notwendige Hardware (Webcam, PC, Tablett), die man sich ggf. erstmal zulegen muss.

Einen wunderbaren Dienstag wünsche ich Ihnen!

 

Ihre Katerina Hinrichs

 

P.S.: Nächsten Dienstag geht es um das Thema „Von der Heldenreise zur Kundenakquise“.

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