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#17 2021 Gestatten, Problemlöser.



Zum Bewältigen unserer täglichen Herausforderungen wenden wir in der Regel Wege an, die uns bereits bekannt sind. Diese Aufgaben erfordern reproduktives Denken. Sie jedoch, als Problemlöser, müssen Neues erschaffen, um Lösungen zu finden. Sie denken weiter und über die Herausforderung hinaus.

 

Für Problemlöser gibt es eine bekannte Vorgehensweise, entwickelt von den US-Psychologen Bransford, Sherwood und Sturdevan. Das Model heißt IDEAL.

 

I steht für Identify the problem – Problem identifizieren.

D für Define the problem – Problem definieren.

E für Evaluate alternatives – Lösungen finden.

A für Apply the best alternative – Die besten Lösungen anwenden.

L für Look back – Reflektion über die Auswirkungen.

Was macht Sie als Problemlöse raus?

Analysefähigkeit

Als analytisch denkender Mensch sind Sie fähig Probleme zu identifizieren, zu definieren sowie Lösungswege zu durchdenken und anzureißen. Danach erst geht es an die Umsetzung. So ein Weg erfordert Vorbereitung, Nachbereitung, Zeit und vor allem Geduld. In diesem Zusammen hang ist das Setzten von Prioritäten erforderlich.

Einfachheit

Als Problemlösern konzentrieren Sie sich auf das Offensichtliche und brechen die Dinge auf den kleinsten Nenner herunter. Ein Branddesigner, z. B. gestaltet ein Logo, in dem das größte Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens visuell dargestellt wird. Problem gelöst. Keep it simple!

Ausdauer

Jede Lösung geht aber nicht so einfach von der Hand und birgt  Rückschläge, Hindernisse, Fehler und Frust. Deshalb müssen Sie als Problemlöser beharrlich sein. Sie müssen sich der Aufgabe ganz verschreiben, eine Hürde nach der anderen nehmen. Hierzu werden alle Energiereserven mobilisiert, aus Fehlern gelernt, um schließlich der Lösung des Problems näher zu kommen.

Flexibilität

Bei der Lösung der Hausforderung können Sie nicht stringent nach einem Handbuch vorgehen. Das kann zwar auch ein Problem lösen, das aber nur wenn das Problem so einfach ist wie das Bedienen des Fernsehers. Gibt es jedoch verschiedene Varianten, erhöht sich die Zahl der Möglichkeiten und Fehlern. Als Problemlöser denken Sie deshalb „querdenken“. Sie verlassen also den Pfad, den Sie bisher genommen haben und wagen etwas Neues.

Fazit: Als Problemlöser sind Sie gefragt mehr denn je, denn Kunden ändern kurzfristig ihre Meinung oder Ihr Chef verlangt Alternativen für das Projekt. Es läuft nicht immer rund und dann kommen Ihre Fähigkeiten zum Einsatz.

Einen wunderbaren Dienstag wünsche ich Ihnen!

 

Ihre Katerina Hinrichs

 

P.S.: Nächsten Dienstag geht es um das Thema „Ihre Problemlöser Kompetenz“.

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