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Wohin mit den Ideen?

1. Die Energie des Augenblicks

Leider sind Sie nicht immer dann kreativ, wann und wie Sie es möchten. Ideen haben keinen Zeitplan. Wenn Sie sie nicht umsetzen, gehen sie verloren. Nutzen Sie deshalb Ihren Workflow und unternehmen den ersten Schritt zur Umsetzung, damit der Gedanke nicht verloren geht. 

2. Unterscheiden Sie

Wenn man so wie ich kreativ ist, kommen Ideen zu allen möglichen Themen. Auch zu den, die mich nicht direkt betreffen. Ideen sind zwar Geschenke, jedoch deshalb es müssen nicht alle Ideen umgesetzt werden. Haben Sie Mut zu unterscheiden und zu sortieren. Suchen Sie sich die Ideen aus, die zu Ihren Zielen passen. Ideen, die nicht dazu passen, können Sie jemand anderem vorschlagen, für den sie nützlich sind.

3. Bye-bye Perfektion

Auch ein wichtiges Thema für mich. Perfektion ist, leider, einer der größten Umsetzungskiller. Im Alltag ist oft Schnelligkeit entscheidender als Perfektion. Vor allem, wenn Sie mit Hilfe Ihrer Kunden die Reaktion auf ein Angebot oder Produkt testen möchten. Deshalb ist hier das Motto: Lieber unperfekt als Erster auf dem Markt als perfekt als Letzter. 

4. Kleine Schritte machen

Um nicht schon vor dem Beginn aufzuhören, lohnt es sich das Vorhaben in kleine Schritte zu zerlegen. Damit ist es möglich in konsequent Step-by-Step die Umsetzung voranzutreiben und umzusetzen. So wird das Ziel auch erreichbar. Die Kraftaufwendung ist hier verteilt und kommt nicht ins Stocken.

5. Den Kopf befreien

Es gibt Ideen, die sich sofort umsetzen lassen, andere erfordern viele kleine Einzelaktivitäten. Diese wollen gut organisiert werden. Wenn Ihnen das Erstellen eines mittelfristigen Projektplans nicht liegt, starten Sie mit einer Liste, in der Sie alle Einzelaktivitäten eintragen, die Ihnen im Moment einfallen. So haben Sie diese aus dem Kopf und sind sich sicher, dass Sie nicht vergessen.  

6. Routinierte Abläufe

Oft haben Sie wiederkehrende Projekte, so dass es sich lohnt, Prozessroutinen zu definieren. Das können z. B. Checklisten sein, um bestimmte Ist-Zustände zu prüfen oder grafische Prozessbeschreibungen, die Ihnen einen Leitfaden bieten. Diese können Sie dann von Mal zu Mal ergänzen und sich so mehr und mehr auf Ihre Ideen konzentrieren.

7. Zeitpuffer einplanen

Es kann passieren, dass Sie den erforderlichen Zeitaufwand unterschätzt haben. Deshalb ist es ratsam Zeitpuffer einzuplanen, um keinen Stress entstehen zu lassen. Der ist gerade bei kreativen Menschen wie mir schlecht, da er die Kreativität hemmt.

8. Unterstützung anfordern

Liegt es Ihnen viele Ideen zu entwickeln, so kann es sein, dass Sie nicht unbedingt gut in der Umsetzung sind. Sie sollten sich also damit nicht beschäftigen, sondern Dinge, die Sie nicht interessieren und die Ihnen keine Freude machen, von anderen umsetzten lassen. Hierfür gibt es Spezialisten. Überlegen Sie deshalb bei jeder Idee, wer Sie dabei unterstützen kann.

9. Finden Sie Ihre Rolle

Kreative Menschen stehen mit Ihren Ideen in Verbindung und nehmen, die Ihnen bestimmte Rolle ein. Tun Sie es gleich. Ich spiele in meinen Projekten auch meine Rolle als Markenexpertin und habe dadurch nicht nur ein persönliches Erfolgserlebnis, sondern habe auch zum Gelingen des Vorhabens erfolgreich beigetragen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit etwas Struktur aus Ihrem Ideen Chaos heraushelfen konnte und wünsche Ihnen einen wunderbaren Dienstag!

 

Ihre Katerina Hinrichs

 

P.S.: Nächsten Dienstag geht es um das Thema „Wie kann ich im Business Zeit sparen“.

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